Die Entdeckung des Abends - Stephan Braun.“ (SZ, 2013)

Als klassischer und Jazzcellist an den Musikhochschulen in Hamburg und Berlin ausgebildet, gewann er u.a. mit seinem Trio den internationalen Jazzwettbewerb 2010 in Bucharest. Konzertauftritte führten ihn bereits nach Asien, Nordamerika, Afrika und Europa. Er gastierte auf bekannten Bühnen und Festivals, wie der Staatsoper Wien, Concertgebouw Amsterdam, Konzerthaus Berlin, Olympia Theatre Paris, Pori Jazzfestival in Finnland und war bei mehr als 20 CD-Produktionen beteiligt.

Stephan Braun gilt als einer der interessantesten jungen Musiker in der europäischen Jazzszene. Er spielte Konzerte mit bekannten Musikern und Ensembles, u.a. Don Thomson, Kristjan Randalu, Annamateur, Etta Scollo, Melody Gardot, Nils Landgren, Till Brönner, Gil Goldstein, der NDR-Bigband und dem Berliner Ensemble. Mit dem CD-Debut (2008) seines Trios klärt er ein für alle Mal die Frage, was die wahre Domain des Violoncellos im Jazz ist: der Groove. Im Frühjahr 2012 ist die CD „Façon“ seines Duos „deep strings“ bei nrw-Records erschienen. Er unterrichtet am Jazzinstitut Berlin und an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover.

Momentan lebt Stephan Braun als freischaffender Musiker in Berlin.